Artenschutzrechtliche Fachbeiträge (AFB) dienen dazu, die inzwischen sehr strengen artenschutzrechtlichen Bestimmungen abzuarbeiten, die sich aus dem neuen Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ergeben, die dem EU-rechtliche Vorschriften in nationales Recht umgesetzt wurden.

Der AFB prüft, ob bei einer Planung / einem Vorhaben mit einer Verletzung der in § 44 Abs. 1 BNatSchG dargelegten Verbote für irgendeine europarechtlich streng geschützte Art zu rechnen ist. Demnach ist es u.a. verboten, besonders geschützte Tierarten zu verletzen oder zu töten, ihre Fortpflanzungs- oder Ruhestätten zu beschädigen oder zu zerstören, bestimmte Arten zu besonderen Zeiten erheblich zu stören oder besonders geschützte Pflanzenarten zu schädigen.

Die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen erfordern eine strikte, artbezogene Prüfung und - falls notwendig – die Planung und Organisation rechtzeitiger funktionaler Ausgleichsmaßnahmen zur gesetzlich geforderten kontinuierlichen Erfüllung der ökologischen Funktionen der betroffenen Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der Arten in einem räumlichen Zusammenhang.

In enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Biologen und den zuständigen Naturschutzfachbehörden erarbeiten wir Lösungen, um Planungen unter Wahrung der artenschutzrechtlichen Belange rechtssicher realisieren zu können.