Im gesetzlichen Umlegungsverfahren nach Baugesetzbuch ist – u.a. aufgrund der erhöhten Anforderungen an Natur und Umwelt (umwelt- bzw. naturschutzfachliche Ausgleichs- und Ersatzflächen bzw. -maß­nahmen), an wasserwirtschaftliche Belange (Flächen zur Ableitung, Rückhaltung und Versickerung von Oberflächenwasser) sowie aufgrund der gestiegenen Ansprüche an verkehrsberuhigte Erschlie­ßungen und sonstige Infrastruktur - die notwendige Vorhaltung öffentlicher Flächen und vor allem die Refinanzierung der Gemeinden kaum noch über den im gesetzlichen Verfahren zulässigen Flächenabzug zu erreichen ist.

Die Baulandbereitstellung ist aus diesen Gründen häufig von den Gemeinden kaum noch zu bewältigen. Daher kann es sinnvoll sein, alternative Modelle zur Bewältigung dieser Probleme anzuwenden.

Unser Büro führt Umlegungen auf rein privatrechtlicher Basis durch oder koordiniert privatrechtliche Vereinbarungen zwischen Kommune und Eigentümern mit den amtlichen Bodenordnungsverfahren (z.B. amtliches Verfahren mit vertraglichen Regelungen in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem jeweiligen Katasteramt).