Zeitgemäße Entwässerungsplanung bedeutet inzwischen auch bei der Erschließung von Baugebieten mehr als die Überprüfung der Bemessung und der Bemessungsgrundlagen für die schadfreie Ableitung in Rohrsystemen.

Das Entwässerungskonzept mit der ökologisch wichtigen Rückhaltung und Versickerung von Oberflächenwasser nach den einschneidenden Änderungen der Landeswassergesetze (LWG) und des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) wird somit inzwischen weitgehend von den Vorgaben des Hydrogeologen bestimmt. Wir arbeiten deshalb bereits seit der Novellierung des rheinland-pfälzischen LWG im Jahre 1995 mit entsprechenden Büros zusammen, so dass für unser Büro sowohl die zentrale als auch dezentrale Rückhaltung bzw. Versickerung von Oberflächenwasser den Standard bei der Planung kommunaler Baugebiete und Anlagen darstellt.

Dabei betrachten wir auch hier – neben den Aspekten der Unterhaltung bzw. der Folgekosten - wichtige ästhetische und ökologische Schnittstellen mit der Grünplanung und der Landschaftsplanung, zumal daraus auch ökonomische Vorteile für die Auftraggeber resultieren können (Stichwort Mehrfachfunktion: Entwässerungs- mit Wege- und Spielflächen; Anerkennung einer naturnah geplanten Versickerungsfläche als umwelt- bzw. naturschutzfachliche Ausgleichsfläche etc.).

Wir planen und koordinieren zudem die jeweils erforderlichen wasserrechtlichen Verfahren nach LWG.